Mit dem Kontrast ihres abwechselnd schmelzenden und kraftvollen Klangs zeigt Ariadne Daskalakis eindrucksvoll die Qualität von Bachs G-Dur Sonate.
Die zugleich ausschweifenden und eleganten Gesten, mit denen sie Bibers Präludium aus der Rosenkranz-Sonate Nr. 1 spielt, beschreiben den getragenen Charakter einer Prozession ebenso wie ungestüme, rustikale Szenen.
Ganz offensichtlich genoss es das Trio Vintage, die ungewöhnlichen Effekte des Stücks zu vermitteln, und auch die Stücke der weniger bekannten Komponisten gelangen schön fließend.
...der musikalische Ansatz war stets entschieden, der Ton prägnant dunkel...
"Delikates aus der Antike" ... Ariadne Daskalakis, passender Weise griechischer Herkunft, seit 2000 jüngste Professorin in Köln, glänzte als Solistin. Wunderbar brachte sie in ihrem Spiel entrückte Innerlichkeit zum Ausdruck. Im letzten Satz blitzte schließlich 'typischer Bernstein' auf: jazzig angehauchte Leidenschaft mit rhythmisch bezwingenden Schlagwerk-Einlagen.
Christoph Bingel, Westfälische Rundschau, 12. Februar 2009'Gefeiert: Ariadne Daskalakis' ...Von der Antike war auch Leonard Bernstein fasziniert, der seine Serenade für Solovioline, Streicher, Harfe und Schlagwerk nach Platons 'Symposium' komponiert hat. ...die junge Geigerin Ariadne Daskalakis meistert den Soloviolinpart mit ebenso traumhaft-singendem wie rhythmisch forschem Strich und schwingt sich makellos in stratosphärische Höhen auf. Die Besucher...feiern die Solistin enthusiastisch und enthalten einen Bach als Zugabe.
Monika Willer, Westfalenpost, 12. Februar, 2009"...Die erste Hälfte des Konzert wurde von Beethovens Violinkonzert geprägt, gespielt von Ariadne Daskalakis. Ihr Klang war kraftvoll und selbstbewusst, die strukturelle Einheit des Konzerts wurde transparent dargeboten. ... Den mittleren Satz spielte sie höchst filigran und empfindsam. Vor allem Daskalakis' klarer, runder und intonationssicherer Klang sind hervorzuheben. Im dritten Satz ... zeigte die Geigerin Kraft und Ausdruck und beschloss das Konzert mit großem Erfolg."
Nikos Dontas, Kathimerini, 18. Januar, 2009"Das Orchester hat Tartinis Violinkonzerte mit der fabelhaften Geigerin und Kölner Professorin Ariadne Daskalakis schon preiswürdig eingespielt. Es verzichtete jetzt in Konzerten von Tartini und Haydn nach alter Sitte auf den Dirigenten und nahm direkt mit der Virtuosin Kontakt auf. Sie hütete sich, gefällige Passagen des Teufelsgeigers zu überladen, ließ aber, wo ihm irrwitzig Schwieriges eingefallen ist, ihre Geige funkeln und tänzeln."
Kölner Stadtanzeiger, 12. Dezember 2008"Haydns eher für höfische Gelegenheiten konzipierte, leicht, aber kunstvoll gearbeitete Violinkonzert in A-Dur, erfuhr durch Daskalakis eine glanzvolle Wiedergabe."
Bonner Generalanzeiger, 12. Dezember 2008
Zu den Höhepunkten des ungemein reichhaltigen Programms wurden die Auftritte der Geigerin Ariadne Daskalakis. Mit Leichtigkeit, geschmackvollem Vibrato und kluger Dialogregie zum Orchester spielte und leitete sie zwei A-Dur Violinkonzerte von Tartini (D 96) und Haydn (Hob.VIIa:3).
Die Adagios gestaltete sie mit Gefühl und Poesie, die schnellen Ecksätze mit traumsicherer Eleganz und Lebendigkeit. Dabei traf sie ... in Haydns F-Dur-Konzert Hob.VIIh:5 immer die Mitte zwischen Zurückhaltung und Individualität.
"In charmanter Eleganz sang sich Daskalakis‘ Violine sympathisch-schlank durch die Sätze, atmosphärisch dicht geleitet von Ishay, die ihren Part eher als gleichberechtigte Ergänzung denn als schnöde Begleitung anlegte. In perfekter Kongruenz formulierten die Musikerinnen die abwechslungsreichen Klangbilder des Werkes farbstark aus."
Neue Westfälische, 25. Juni 2008„Daskalakis fing die Emotion auf ihrem wohlklingenden Instrument auf das Feinste ein. Energisch und kraftstrotzend ging sie das einsätzige Werk an, die Tiefen der Tonsetzung auslotend und mit übersprudelnder Leidenschaft der Struktur Rechnung tragend.“
Lüdenscheider Nachrichten, 18. Februar 08"Höhepunkt der Classic Night war die Aufführung des Violinkonzerts D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven. Ariadne Daskalakis entfaltete einen seelenvoll-innigen, schmelzenden Ton, dessen betörende Schönheit auch unter den erschwerten Freiluft-Bedingungen die Zuhörer in Bann zog. ... Als kraftvolle Gestalterin trumpfte sie im Rondo auf, einem rauschenden Satz, der mit schwelgerisch-süffigen Klängen verzaubert."
Hanna Styrie, Kölnische Rundschau, 20. August 2007[...] Ariadne Daskalakis brachte besonders in den tiefen Lagen die warmen Klangfarben ihrer Barockvioline zum Leuchten. Wunderbar stimmig waren ihre Doppelgriffe. Federleicht wirkte ihr Frage- und Antwortspiel mit den Holzbläsern, in dem sie etwas stärker akzentuierte als ihre Kolleginnen. [...]
Aus: Oberhessische Presse, September 2006"Performances were top-shelf wonderful, among the best heard all season. Festival organizers Carol Rodland and Michael Norsworthy, joined by Ariadne Daskalakis, Scott Kluksdahl and Max Levinson, played as if their very lives depended on it. All aspects of execution - pitch, tone, technique, pacing, interpretation - were flawless, as were chamber interaction and blend."
David Cleary, "new music connoisseur", June 2006[...] Mit Ariadne Daskalakis stand dann beim Konzert G-Dur KV 216 für Violine und Orchester eine temperamentvolle Virtuosin auf dem Podium, die sich mit großer Geste und druckvollem Spiel nachdrücklich Gehör verschaffte. Vor allem im langsamen Satz, in dem die Violine fast ausschließlich die Melodieführung übernimmt, entfaltete sie viel Schmelz. [...]
Aus: Rhein-Erft-Rundschau, 13. Juni 2006...auf diese Weise wird die Musik für den Hörer lebendig.