Ariadne Daskalakis

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Übrigens

Ein Instrument zu erlernen und sich damit kunstvoll ausdrücken zu können ist eine vielschichtige Herausforderung, die alle Bereiche des Lebens einschließt. Sie erfordert eine besondere Tiefe in Geist und Seele, Disziplin sowie eine Balance zwischen Phasen der höchsten Konzentration und solchen der Entspannung – beides körperlich wie mental.

In der heutigen Zeit scheint es eine unermüdliche Jagd nach Fortschritt zu geben: Neue Computer, neue Autos und neue Handys. Und unsereiner wählt jahrhundertealte Instrumente aus, um darauf zu spielen! In meiner Arbeit ist es üblich, dass ich viele Stücke dutzende oder auch hunderte Male höre und spiele. Kann das immer noch interessant sein? Ja, es kann. Unbedingt sogar. Hören Sie einmal selbst, hören Sie immer wieder ganz genau hin – und Sie werden verstehen, was ich meine...

Ich spiele eine wunderschöne Barockvioline von Peter Womsley. Für spätere Epochen nutze ich eine Geige von G. B. Guadagnini oder auch von J. B. Vuillaume – beides sehr besondere Instrumente. Jedes hat seine eigene, einzigartige Persönlichkeit. Nach diesem für das Instrument typischen Wesen suche ich und versuche es ihm in meinem Spiel zu entlocken. Ich habe auch eine Sammlung verschiedener Geigenbögen, die jeweils eine bestimmte Epoche repräsentieren. Die Bögen haben einen großen Einfluss auf den Klang der Musik – eine wichtige Tatsache, die leider nicht immer genügend Beachtung findet.

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